Inklusionspreis für die Jugendherberge Köln-Riehl: Auszeichnung für gelebte Teilhabe

Große Anerkennung für die Jugendherberge Köln-Riehl: Sie ist mit dem Förderpreis „Inklusion“ der Stiftung Deutsches Jugendherbergswerk ausgezeichnet worden. Der Preis wurde im Rahmen der Mitgliederversammlung des DJH-Hauptverbands bereits zum zweiten Mal verliehen und würdigt herausragende Beispiele für inklusives Miteinander innerhalb des Deutschen Jugendherbergswerks.

Inklusion als gelebter Alltag

Jugendherbergen sind seit jeher Orte der Begegnung, des Lernens und der Teilhabe. Das Deutsche Jugendherbergswerk setzt sich seit seiner Gründung für Chancengleichheit ein und verfolgt konsequent das Ziel einer inklusiven Gesellschaft. Mit dem Förderpreis „Inklusion“ macht die Stiftung Projekte sichtbar, die über das Selbstverständliche hinausgehen und Inklusion im Alltag vorbildlich umsetzen.

In diesem Jahr folgte das Kuratorium gemeinsam mit dem Vorstand der Stiftung dem Votum einer ehrenamtlichen Jury: Drei Jugendherbergen wurden mit einem ersten Preis ausgezeichnet und teilen sich ein Preisgeld von insgesamt 10.000 Euro.

Nachhaltige Qualifizierung in Köln-Riehl

Die Jugendherberge Köln-Riehl überzeugte mit ihrem Projekt zur nachhaltigen beruflichen Qualifizierung und sozialen Integration junger Menschen sowie zur Ausbildung von Menschen mit Behinderung. Im Rahmen des bundesweit einmaligen Modellprojekts „Ausbildung mittendrin“, initiiert vom Kölner Elternverein „mittendrin e.V. in Kooperation mit dem Inklusionsdienstleister Projekt Router gGmbH, begannen im Jahr 2022 drei junge Menschen mit Behinderung ihre Ausbildung in der Jugendherberge. Inklusion wird in Köln-Riehl dabei nicht als Zusatzaufgabe verstanden, sondern als selbstverständlicher Bestandteil des Arbeitsalltags: Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen erhalten echte berufliche Perspektiven, werden individuell begleitet und als wertvoller Teil des Teams wahrgenommen.

Bei der Preisverleihung nahmen Vertreter*innen des Landesverbands Rheinland sowie der Stiftung die Auszeichnung entgegen – stellvertretend für ein engagiertes Team, das Inklusion konsequent lebt (Bild: Ludwig B. Lühl (1. Vorsitzender des Vorstands, DJH-Landesverband Rheinland), Oliver Mirring (Geschäftsführer des DJH-Landesverbandes Rheinland), Steffen Minas (ehem. Leiter der Jugendherberge Köln-Riehl) sowie Axel Blees (Vorstand Stiftung Deutsches Jugendherbergswerk))

Weitere Preisträger aus anderen Landesverbänden

Neben Köln-Riehl wurden zwei weitere Häuser ausgezeichnet: die Jugendherberge Goslar für ihr Projekt „Gelebte Inklusion“ sowie die Jugendherberge Tübingen für ein nachhaltiges Konzept zur Integration von Menschen mit Handicaps im Arbeitsalltag. Wie die Jugendherberge Köln-Riehl zeigen diese Jugendherbergen eindrucksvoll, wie vielfältig Inklusion im Deutschen Jugendherbergswerk umgesetzt wird.

Vorbild mit Signalwirkung

Mit dem Förderpreis „Inklusion“ möchte die DJH-Stiftung nicht nur Anerkennung aussprechen, sondern auch zur Nachahmung ermutigen. Die ausgezeichneten Projekte zeigen, wie Inklusion konkret, wirksam und nachhaltig gestaltet werden kann – und machen deutlich, dass Jugendherbergen ideale Orte für ein respektvolles, inklusives Miteinander sind.

Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung für die Jugendherberge Köln-Riehl und sehen sie als Ansporn, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen.

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