Eine Woche unter Mädchen: So war „Solo für RebelGIRLS“

Eine Woche ohne Eltern, dafür mit Freundinnen, kreativen Projekten, Kletterabenteuer und jeder Menge gemeinsamer Zeit: In den Sommerferien hat Frida an der Ferienfreizeit „Solo für RebelGIRLS“ in der Jugendherberge Windeck-Rosbach teilgenommen. Ihr Fazit fällt eindeutig aus: „Ich würde genau diese Freizeit noch einmal machen.“

 

Ganz allein musste die Elfjährige das Abenteuer nicht beginnen: Frida reiste gemeinsam mit drei Freundinnen an. Auch andere Teilnehmerinnen reisten gemeinsam an. Trotzdem blieb es nicht bei den vertrauten Grüppchen. Neue Kontakte entstanden schnell und die 11- bis 16-Jährigen wuchsen trotz des Altersunterschieds rasch zusammen. „Eigentlich waren wir schon am zweiten Tag eine gute Gemeinschaft“, erzählt Frida.

 

Für sie ist nach der Woche deshalb auch klar: Man kann die Freizeit gut ohne eine Freundin im Gepäck besuchen. Neue Mädchen kennenzulernen gehört schließlich zum Erlebnis dazu. Gerade dass die Gruppe nur aus Mädchen bestand, habe für einen besonderen Zusammenhalt gesorgt.

Kreativ werden, ausprobieren und auch mal losziehen

Am besten gefallen haben Frida die kreativen Programmpunkte. Beim Upcycling gestaltete sie unter anderem ein T-Shirt, das anschließend natürlich mit nach Hause durfte. Besonders schön fand sie, dass die Mädchen gemeinsam kreativ werden, unterschiedliche Dinge ausprobieren und sich gegenseitig inspirieren konnten.

 

Auch der Beauty-Salon blieb in Erinnerung. In verschiedenen Räumen konnten die Mädchen sich die Haare machen und die Nägel lackieren lassen, Gesichtsmasken und Handpeelings ausprobieren oder sich bei einer Massage und einer Traumreise entspannen. Frida probierte fast alles aus – und so manche Gesichtsmaske sorgte dabei auch für einen ziemlich lustigen Anblick.

 

Gut kam bei ihr außerdem an, dass neben dem gemeinsamen Programm Zeit für eigene Unternehmungen blieb. Die Mädchen durften in kleinen Gruppen in die Stadt nach Rosbach laufen und dort ein bisschen durch die Geschäfte ziehen. Gerade diese Mischung aus gemeinsamen Aktionen und eigenem Freiraum gefiel Frida besonders gut.

 

Überhaupt gehörte Ausprobieren zur Woche dazu. Bogenschießen zum Beispiel stand zunächst nicht besonders weit oben auf ihrer Wunschliste. Hinterher musste sie ihre Meinung jedoch revidieren: „Das war am Ende doch ganz lustig.“

Im Kletterpark zählt der Zusammenhalt

Ein weiterer Höhepunkt war der gemeinsame Ausflug in den Kletterpark. Während dies für Frida selbst keine große Überwindung darstellte, sah dies bei einigen der weiteren Mädchen anders aus. Manche merkten erst oben im Parcours, dass ihnen die Höhe doch etwas zu schaffen machte. Dann half die Gruppe: „Wir haben gesagt: Komm, du schaffst das!“ Und tatsächlich trauten sich einige anschließend weiter.

 

Wer nicht klettern wollte, musste das aber auch nicht. Einige Mädchen entschieden sich gegen den Parcours und konnten stattdessen etwas anderes machen. So konnte jede selbst entscheiden, was sie sich zutraute und ausprobieren wollte.

Lockere Teamer*innen und Musik am Morgen

Für die gute Stimmung sorgte auch das vierköpfige Betreuungsteam aus drei Frauen und einem Mann. „Die waren richtig nett, lustig und gechillt“, erzählt Frida. Natürlich mussten sie auch einmal streng werden – aber eigentlich nur dann, wenn die Gruppe es ein bisschen zu bunt trieb.

 

Ansonsten machten die Teamer*innen viele Späße mit. Selbst beim Beauty-Programm: Einer der Teamer ließ sich trotz kurzer Haare eine einzelne Strähne stylen. Gemütlich wurde es bei einem gemeinsamen Lagerfeuer, bei dem die Mädchen Stockbrot und Marshmallows grillten und genossen.

 

Und auch morgens startete die Freizeit nicht gerade gewöhnlich. Um 8.15 Uhr wurde der Flur mit Musik beschallt. Während Frida zu dieser Zeit meistens schon wach war, wurden einige der anderen Mädchen erst von der Musik aus den Betten geholt.

Auch ein Stadtkind kommt hier auf seine Kosten

Vor der Fahrt hatte Frida einen kleinen Vorbehalt: Denn für das Stadtkind war die Lage der Jugendherberge mitten im Grünen zunächst nicht unbedingt ein Pluspunkt. Doch auch das stellte sich als halb so wild heraus: „Wir waren eigentlich gar nicht so viel im Wald.“

 

Viel wichtiger waren am Ende ohnehin die gemeinsamen Erlebnisse, das abwechslungsreiche Programm und die neuen Bekanntschaften. Auf die Frage, ob sie im nächsten Jahr lieber eine andere Ferienfreizeit ausprobieren oder noch einmal zu „Solo für RebelGIRLS“ fahren würde, muss Frida deshalb nicht lange überlegen: Sie würde sich noch einmal für dieselbe Freizeit entscheiden.

„Es macht super viel Spaß“

Was würde Frida einem Mädchen sagen, das überlegt mitzufahren? „Es macht super viel Spaß. Es ist cool da und man hat ein großes Programm.“ Besonders die gemeinsamen Erlebnisse und die neuen Bekanntschaften sind ihr besonders positiv von der Woche geblieben.

 

Lust bekommen? In den Herbstferien geht „Solo für RebelGIRLS“ in Windeck-Rosbach in die nächste Runde – aktuell sind noch Plätze frei.

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